2004 wurden im asiatischen Raum die ersten E-Zigaretten für den Markt im größeren Umfang produziert und in den darauffolgenden Jahren exportiert. In den letzten Jahren erlebte die E-Zigarette in Europa und somit auch in Deutschland einen rasant steigenden Bekannt- und Beliebtheitsgrad.

In dem Gehäuse der E-Zigarette befindet sich ein Vorratsdepot (Tank) mit der zu verdampfenden Flüssigkeit – umgangssprachlich als E-Liquid bezeichnet. Wird die E-Zigarette durch den Verbraucher aktiviert, so erhitzt eine Heizspirale elektronisch ein Trägermaterial, welches mit der Flüssigkeit getränkt ist. Das so erzeugte Aerosol wird dann vom Verbraucher inhaliert.

Durch die Möglichkeit des Nachfüllens durch den Verbraucher können E-Liquids mit unterschiedlichen Geschmacksrichtung wie z.B. Erdbeere, Menthol, Karamell oder auch Tabak und mit oder ohne Nikotin „gedampft“ werden. Aber auch Einweg-E-Zigaretten sind mit unterschiedlichen Aromen verfügbar. Ebenfalls auf dem Markt sind E-Zigaretten, die mittels bereits gefüllter, austauschbarer Kartuschen bedient werden.

Bei der Neufassung der gesetzlichen Regelungen von Tabakerzeugnissen wurden auch E-Zigaretten sowie nikotinhaltige Nachfüllflüssigkeiten (E-Liquids) berücksichtigt auf europäischer Ebene in der Richtlinie 40/2014/EU. Eine Umsetzung in nationales Recht erfolgt mit dem Tabakerzeugnisgesetz und der Tabakerzeugnisverordung. Nikotinfreie E-Liquids sind in der europäischen Regelung nicht erfasst, weshalb der deutsche Gesetzgeber hier mit Stichtag 01.01.2021 nachgesteuert hat und die nikotinfreien E-Liquids national reguliert.

Anschrift

Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt
Ostwestfalen-Lippe (CVUA-OWL)
- Anstalt des öffentlichen Rechts -
Westerfeldstraße 1
D-32758 Detmold

Kontakt

Fon +49 5231/911-9 (Zentrale)
Fax +49 5231/911-503 (Zentrale)
Fax +49 5231/911-641 (Pathologie)
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Kontaktformular

Zeiten Probenannahme