2004 wurden im asiatischen Raum die ersten E-Zigaretten für den Markt im größeren Umfang produziert und in den darauffolgenden Jahren exportiert. In den letzten Jahren erlebte die E-Zigarette in Europa und somit auch in Deutschland einen rasant steigenden Bekannt- und Beliebtheitsgrad.

In dem Gehäuse der E-Zigarette befindet sich ein Vorratsdepot mit der zu verdampfenden Flüssigkeit - dem Liquid. Wird die E-Zigarette durch den Verbraucher aktiviert, so erhitzt eine Heizspirale die Flüssigkeit. Durch die Möglichkeit der Wiederbefüllung durch den Verbraucher können Liquids mit unterschiedlichen Geschmacksrichtung wie z.B. Erdbeere, Menthol, Karamell oder auch Tabak und mit oder ohne Nikotin gedampft werden. Aber auch Einweg-E-Zigaretten sind mit unterschiedlichen Aromen verfügbar.

Bei der Neufassung der gesetzlichen Regelungen von Tabakerzeugnissen wurden auch E-Zigaretten sowie nikotinhaltige Nachfüllflüssigkeiten (E-Liquids) berücksichtigt. Eine Umsetzung in nationales Recht erfolgte mit dem Tabakerzeugnisgesetz und der Tabakerzeugnisverordung. Nikotinfreie Liquids sind bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht erfasst unter diesen Regelungen.

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