Kleidung wie eine Bluse oder Jeans werden als Textilerzeugnisse bezeichnet. Sie können aus unterschiedlichen Materialien bestehen wie z.B. aus Naturfasern wie Baumwolle, Wolle, Seide oder aus synthetischen Fasern wie Polyester, Polyamid oder Polyacryl. Bei Textilien muss die Zusammensetzung des Materials gekennzeichnet werden. Diese Angaben werden meist auf Etiketten gemacht, die in der Kleidung eingenäht sind. Wenn es sich nicht um naturfarbene Produkte handelt, werden Textilien mit eingefärbten Fasern hergestellt oder farbig bedruckt. Einige werden noch durch Stickereien, Knöpfe oder Prints ergänzt.

Textilerzeugnisse werden im CVUA OWL z.B. auf folgende Parameter untersucht:

  • Zusammensetzung des textilen Materials
  • Untersuchung auf kritische und verbotene Azofarbstoffe und/oder Dispersionsfarbstoffe
  • Schweiß- und Speichelechtheit von Farben
  • Überprüfung von Prints u.a. auf Weichmacher, kritische Substanzen
  • metallische Komponenten wie Knöpfe, Druckknöpfe, Haken auf Zusammensetzung
  • Flammschutzmittel
  • technischer Konservierungsstoffe

Anlassbezogen wird die Analytik entsprechend spezifiziert, wenn z.B ein auffälliger Geruch festgestellt wird bei der Kleidung oder Materialkomponenten verarbeitet wurden, die Anlass zu Bedenken geben.

Die zu untersuchende Komponente (z.B. Obermaterial, Innenfutter, Bändchen) wird von der Probe abgetrennt, zerkleinert und anschließend für die jeweilige Analytik vorbereitet. Dabei wird die Probe zerstört. Allein die Untersuchung des Materials mittels FTIR ist zerstörungsfrei.

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Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt
Ostwestfalen-Lippe (CVUA-OWL)
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