In Ostwestfalen-Lippe ist die allgemeine Kontamination durch Radionuklide gering bis bedeutungslos:

Die Belastungen durch die oberirdischen Atomtests in den 1950er und 1960er Jahren sind inzwischen so weit abgeklungen, dass die Aktivität in der natürlichen Strahlung untergeht.

Die Reaktorkatstrophe von Tschernobyl hat die Region OWL im Ganzen deutlich weniger kontaminiert als z. B. die Gegenden südlich der Donau und im Bayrischen Wald.  Für unsere Region ist die Restaktivität ungefährlich niedrig. In den letzten Jahren (2014 bis 2016) wurden bei den Proben aus OWL die Aktivitätsgrenzwerte weit unterschritten: Bodenproben aus OWL Cäsium-137 wiesen Aktivitäten von 11 Bequerel je kg (Bq/kg) auf, Pflanzenbewuchs war typischerweise mit 28 Bq/kg belastet. Pflanzliche Lebensmittel aus unserer Region waren im Schnitt mit 0,2 Bq/kg kontaminiert. Der gesetzliche Grenzwert für Lebensmittel liegt bei 370 Bq/kg (Milch, Babynahrung) bzw. 600 Bq/kg (allgem. Lebensmittel), er wurde allgemein weit unterschritten.

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Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt
Ostwestfalen-Lippe (CVUA-OWL)
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