Milcherzeugnisse im engen Sinne regelt die deutsche Milcherzeugnisverordnung. Dort werden folgende Gruppen nach Herstellungsweise und Beschaffenheit beschrieben:

  • Sauermilcherzeugnisse
  • Joghurterzeugnisse
  • Kefirerzeugnisse
  • Buttermilcherzeugnisse
  • Sahneerzeugnisse
  • Kondensmilcherzeugnisse (ungezuckert und gezuckert)
  • Trockenmilcherzeugnisse
  • Molkenerzeugnisse
  • Milchzuckererzeugnisse
  • Milcheiweißerzeugnisse
  • Milchmischerzeugnisse (z. B. Fruchtjoghurt)
  • Molkenmischerzeugnisse und
  • Milchfetterzeugnisse

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Innerhalb der Gruppen werden sogenannte Standardsorten definiert, die besondere Kriterien erfüllen müssen:

Beispiel Joghurt, der noch lebende Joghurtkulturen enthalten muss und daher nachträglich nicht wärmebehandelt werden darf, im Gegensatz zum Joghurterzeugnis (Gruppenbezeichnung).

Daneben gibt es noch Milcherzeugnisse eigener Art, die andere Bezeichnungen tragen und nicht die Kriterien der Milcherzeugnisverordnung erfüllen

Milcherzeugnisse werden auf einzuhaltende Qualitätsmerkmale wie Fett, Eiweiß, Laktose, auf mikrobiologische Beschaffenheit (Hygienekeime, pathogene Keime), aber auch auf Zusatzstoffe wie Konservierungsstoffe, Süßstoffe oder Farbstoffe untersucht. Eine Stichprobenkontrolle auf mögliche Kontaminationen z. B. durch Mykotoxine erfolgt ebenfalls. Sogenannte Milchimitate enthalten statt Milchfett Pflanzenfette (Beispiel Kaffeeweißer). Hier erstrecken sich die Untersuchungen darauf, die Art des Fettes zu ermitteln und eine Irreführung des Verbrauchers durch falsche Kennzeichnung zu verhindern.

Anschrift

Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt
Ostwestfalen-Lippe (CVUA-OWL)
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